Dampfbildung bei der Funkenerosion

Die beim Erodieren entstehenden Dämpfe setzen sich aus Dämpfen des Dielektrikums und aus Metalldämpfen zusammen. Die Dämpfe der Dielektrika IME 63, IME 82, IME 110 und IME 126 enthalten auch nach längerem Gebrauch keine Benzolverbindungen, z.B. polyzyklische Aromaten vom Typ der Benzpyrene. Eine negative Beeinträchtigung der Gesundheit durch die IME-Reihe erfolgt nicht. Dies gilt jedoch nicht für die entstehenden Metalldämpfe (z. B. Wolframcarbid, Titancarbid, Chrom, Nickel, Molybdän). Wichtig ist, dass die Erodierstelle möglichst hoch mit Dielektrikum überdeckt ist, damit der größte Teil der Metalldämpfe im Dielektrikum kondensieren kann. Die VDI-Richtlinie 3402 fordert eine Überdeckung der Erodierstelle von 40 mm. Aus gesundheitlichen Gründen ist jedoch eine Überdeckung von 80 mm empfehlenswert. Bei den aus dem Dielektrikum aufsteigenden Metalldämpfen handelt es sich um die gleiche Problematik wie sie beim Schweißen von Metallen auftritt. Bei hohen Schruppleistungen ist es daher empfehlenswert, die entstehenden Dämpfe abzusaugen.

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